Arbeitsplatz mit Wohlfühlfaktor

„microkitchen“: Bibliothek mit Second-Hand Möbeln – Klassisches und doch entspanntes Ambiente

„microkitchen“: Bibliothek mit Second-Hand Möbeln – Klassisches und doch entspanntes Ambiente

Eine Arbeitsstätte mit Massage- und Fitnessräumen, Bereichen für Billard, Tischfußball, Videospielen, einer Lounge zum Chillen, einer Cafeteria und einer Bibliothek? Das ist kein Traum mehr für Google Mitarbeiter in Zürich. Seit März diesen Jahres arbeiten die sogenannten Zooglers im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum, das sie mitgestalten durften und sollten.

Informeller Meetingbereich zum entspannten Sitzen, Liegen, Diskutieren
Google beauftragte Camenzind Evolution, den 12.000 Quadratmeter Rohbau einzurichten, wobei das Team um Stefan Camenzind weder ein Briefing bekam, noch Informationen über andere Google-Gebäude einholen sollte.

Stattdessen wurden Recherche und Analyse anders definiert und eine psychologische Herangehensweise gewählt. In Einzelinterviews und Workshops wurden die Persönlichkeiten, Wertvorstellungen und Einstellungen der Zooglers untersucht. Es wurde ein ‚steering committee’ gebildet: Mitarbeiter, die Fortschritte bewerteten, Pläne hinterfragten und dem Ergebnis zustimmen mussten. So konnten die knapp 50 Nationen ihre ‚local identity’ kreieren, und es wurde eine Arbeitsatmosphäre geschaffen, die Kommunikation und Kreativität fördert und in der die Arbeit Freude macht.

 

Informeller Meetingbereich zum entspannten Sitzen, Liegen, Diskutieren

Informeller Meetingbereich zum entspannten Sitzen, Liegen, Diskutieren

‚quick connection’ und Meeting Eggs mit themenbezogenen Kissenbezügen
Matthias Graf, Pressesprecher von Google in Zürich: „Auf der Suche nach Top Talenten, reichen Gehalt und Vergünstigungen nicht aus. Wichtig sind darüber hinaus eine gute und herausfordernde Arbeit in einer Umgebung, die innovative Fähigkeiten zu steigern vermag und ganz allgemein dazu beisteuert, dass Mitarbeiter sich wohlfühlen.“

Grundlage für diese Umgebung ist das Google City Concept: persönliche Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Gemeinschaftsbereiche und Wege, die diese Bereiche verbinden, wie die ‚quick connections’: Feuerwehrstangen, die Etagen miteinander verbinden, und die große Rutsche, der schnellste Weg in die Cafeteria.

Meetinggondel mit Thema Berghütte: Stimmung durch Accessoires und Textilien wie Vorhänge, Kissen- und Bankbezüge
Die persönlichen Arbeitsplätze sind knapp bemessen und eher neutral gehalten. Jeder kann nach persönlichem Geschmack dekorieren. Die Besprechungsbereiche entsprechen nicht den üblichen Erwartungen, denn Meetings werden in überdimensionalen Eiern oder original Liftgondeln abgehalten.

In den sehr unterschiedlichen Gemeinschaftsbereichen können die Zooglers, je nach Stimmung und Bedürfnis, ein Buch lesen oder eine Partie Billiard spielen. Sogenannten ‚microkitchens’ halten zudem Erfrischungen und Snacks parat. Tanya Ruegg, Art Direktorin bei Camenzind Evolution:

 

‚quick connection’ und Meeting Eggs mit themenbezogenen Kissenbezügen

‚quick connection’ und Meeting Eggs mit themenbezogenen Kissenbezügen

“Das Google Gebäude in Zürich reflektiert, wie sich das Büro der Zukunft weiter entwickeln wird und wie wichtig es ist, neue Prozesse zu erarbeiten, um die heutigen und sich verändernden funktionellen und emotionalen Bedürfnisse der Nutzer voll und ganz zu verstehen und darauf reagieren zu können.“

 

 

Bildquellen:

Bild 1, 2, 3 und 4 © Google Zurich, Fotos: Peter Wurmli

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