Architektur: Kampf gegen die Vergänglichkeit

Durch Augmented Reality werden Architekten unsterblich!

Kriege, Umweltkatastrophen oder Modernisierungen lassen oft wertvolle architektonische Bauten komplett in Vergessenheit geraten. Das bedeutet zugleich, dass auch die Meisterleistungen vieler Architekten aus dem Gedächtnis verschwinden. Kann die Digitalisierung hier entgegenwirken und Augmented Reality (AR) uns zu Zeitreisenden machen?

Durch den digitalen Fortschritt wie bei AR – wo Wirklichkeit nicht nur simuliert, sondern ergänzt wird – können ganze Schlösser, Gebäude und Stadtviertel wieder zum Leben erweckt werden. Und an einem Standort sogar nicht mehr existierende Bauten virtuell betrachtet werden. Mittels Apps, die es unter anderem bereits für touristische Zwecke gibt, erhält man Informationen zu Sehenswürdigkeiten, wenn die Umgebung mit dem Smartphone gefilmt wird.

Ein weiterer Erlebnisfaktor sind VR-Apps, wie es zum Beispiel die Stadt München anbietet. So kann in virtuellen Rundgängen München vom Hofbräuhaus bis zum Viktualienmarkt erkundet werden und das direkt am Desktop oder mittels einer VR-Brille.

Zeitreisen – bald Realität?

Für Zeitreisen biete sich die App „Timelooper“ an, mit der man in Berlin beim Fall der Mauer am 9. November 1989 oder gar noch weiter zurück in die Vergangenheit – wie bei der Errichtung des Rockefeller Center 1932 – virtuell dabei sein kann.

Wie werden wir jedoch eine Stadt erleben, wenn wir problemlos VR- oder AR-Kontaktlinsen im Alltag tragen können und den Sonntagsspaziergang nicht nur durch unterschiedliche Stadtviertel unternehmen, sondern durch mehrere Epochen und dabei die verschiedensten Bauten und historisches Ambiente bewundern?

Nicht nur für Touristen, sondern auch für alle Stadtbewohner, Kultur-, Kunst- und Architekturbegeisterte bieten diese modernen Technologien eine immense Chance, in verschiedene Epochen einzutauchen. Außerdem ermöglicht das Wahrnehmen und Erleben von historischer Architektur auch eine stetige und spielerische Weiterbildung und bedient hierbei sogar noch das Feld der Unterhaltung. Wird somit die Architektur zu einem wesentlichen Baustein für unseren Alltag?

Architekt auf Lebenszeit

Stellen Sie sich vor, ein nicht mehr vorhandenes Bauwerk kann jederzeit mithilfe der modernen, digitalen Technologien betrachtet werden, würdigt eine solche Präsenz auch den Schaffer, lebend oder bereits verstorben, berühmt oder unbekannt – den Architekten!

Architekten müssen sich rüsten, damit sie auch in Zukunft noch eine Rolle spielen.

Besuchen Sie die nächste Heimtextil in Frankfurt am Main vom 9. bis 12. Januar 2018, auf der wir vom Finest Interior Award die große Frage stellen: “What’s real?”

Foto: Brigitte Tohm

 

FINEST INTERIOR AWARDDer FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.
Der Award wird am Vortag der Heimtextil in Frankfurt verliehen. Während der Heimtextil gibt es im Foyer der Halle 4.0 einen Infostand mit einem Feature zu den Gewinnern.

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Der FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.

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