Barn & Willow aus Kalifornien: Start-up Online-Shop für luxuriöse Heimtextilien

Als Trisha Roy vor knapp drei Jahren ihr Zuhause neu gestalten wollte, musste sie erkennen, dass qualitativ hochwertige Produkte für sie – viel – zu teuer waren. Einfach unerschwinglich und irgendwie auch überzogen, fand sie und ging der Sache auf den Grund. Das war der Augenblick, in dem eine Geschäftsidee geboren wurde. Das hat mit der Persönlichkeit von Trisha zu tun und vielleicht auch damit, dass ihr kleines Büro im Silicon Valley liegt.

Rund um San Francisco herrscht ja bekanntermaßen sehr viel Unternehmergeist. Trisha hatte zwei Hürden zu nehmen: Sie wollte die übliche Handelsspanne von 300 bis 500 Prozent im Einzelhandel von Luxustextilien unterbieten und gleichzeitig allerbeste Qualitäten finden. Es gingen Monate der Recherche ins Land. Die Lösung der Aufgabenstellung lautete: Verwaltungskosten abschaffen, Ladenmiete sparen, Lieferanten fair bezahlen und selbst „nur“ eine Marge von 100 Prozent Aufschlag verlangen. Wie das geht? Über einen reinen Online-Shop.

Mit der Gründung von Barn & Willow hat sich Trisha nicht nur den feinsten der feinen Garne verschrieben sondern auch der Transparenz von Kosten und Preisstrukturen. Zu ihren Hauptprodukten zählen Gardinen aus belgischem Leinen, Kissen und Überwürfe. Wir trafen Trisha auf der Heimtextil im Januar – wo sie auf der Suche war nach neuen und inspirierenden Produkten und Lieferanten, dir ihre Unternehmensphilosophie teilen. „Die Heimtextil ist für mich eine faszinierende Plattform für Heimtextilien und Dekor – hier finde ich genau das, was ich für das Angebot von Barn & Willow brauche“, sagte Trisha bei ihrem Messebesuch. „Ich bin jetzt schon sehr begeistert von meinen Kontakten. Hier habe ich Hersteller aus Indien, Peru, der Mongolei und Italien getroffen. Wir suchen permanent nach Partnern, die unsere Begeisterung und Vision von Luxus zu fairen Bedingungen teilen. Ich bin davon überzeugt, dass die Heimtextil genau der richtige Ort dafür ist, sie zu finden.“

Die Heimtextil 2015 besuchten rund 68.000 internationale Fachbesucher. Rund zwei Drittel kamen aus dem Ausland.

Kerstin Böhning

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*