Campus 2018

Internationale Designhochschulen stellen sich vor

Bereits zum 12. Mal präsentiert die Sonderschau Campus junges Design von europäischen Nachwuchskreativen. In Kooperation mit Mitwill Textiles Europe Sarl aus Sausheim in Frankreich entstand in der Halle 4.2 eine Sonderausstellung mit führenden, europäischen Designhochschulen. Studierende und Absolventen stellen sich dem internationalen Messepublikum vor und präsentieren ihre Arbeiten.

Von der Hochschule Luzern präsentieren drei junge Frauen eine gemeinsame Bachelorarbeit, die ganz sicher zukunftsweisend ist. Unter dem Titel „Älter bini no nie gsi“ zeigen Milena Brändli, Muriel Gregorin und Beatrice Moser ihre BA Textildesign 2017. Sie beschäftigen sich in dieser Arbeit mit dem Thema Wohnen im Alter und waren auf der Suche nach Textilien für ältere Menschen. Was liegt also näher, als diese Menschen persönlich zu befragen. Und genau das haben die drei Frauen getan. Sie sprachen mit fünf Frauen und einem Mann über Farbwirkungen, Insitutionen und den Austausch von Generationen. Drei dieser Gesprächsteilnehmer leben in einer Einrichtung und die anderen drei leben selbständig in ihren Wohnungen. Auch die Frage „Wie kann man im Alter wohnen“ war ein Thema dieser Umfrage. Die Antworten der Damen und des Herren und die Weisheiten, die darin zum Ausdruck kamen, haben die drei Studierenden so inspiriert, dass daraus Stoffentwürfe wurden. Eine hingebungsvolle, achtsame Arbeit ist entstanden, mit der Milena, Muriel und Beatrice hoffentlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie mehr als verdient haben.

Mehr dazu unter www.lieblingsalter.tumblr.com

Emanuela Zambon und Cornelia Stahl sind einer anderen wegweisenden Frage nachgegangen. Auch diese zwei Frauen präsentieren eine Gemeinschaftsarbeit und festigen damit den Weg in ihre bestehende Selbständigkeit: Zambon & Stahl Textile Design ist aus der Masterarbeit der Frauen entstanden. Sie suchten nach der Wahrheit im Begriff „Unisex“. Welche Farben und Muster lieben Frauen und Männer gleichermaßen und vor allem über die Zeiten hindurch. 100 Jahre haben die Absolventinnen recherchiert und das Ergebnis in Stoff übertragen. Gestrickt, gewebt, gelasert, gedruckt – beeindruckend!

Mehr dazu unter: www.zambonstahl.ch

 

Kerstin Böhning

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