Constantin Lau, Paris: Am Anfang war das Aquarell

Filigran, lebendig, vielschichtig: die Aquarelltechnik von Constantin Lau

Filigran, lebendig, vielschichtig: die Aquarelltechnik von Constantin Lau

Und so ist es bis heute. Durch alle Tendenzen und technischen Möglichkeiten hindurch hat sich für den Designer Constantin Lau die Technik mit den Wasserfarben bewährt. Licht, Transparenz und ein starkes Farbspiel zeichnet die Aquarelltechnik aus. Die Motive bekommen eine wundervolle Leichtigkeit und haben gleichzeitig eine charaktervolle Präsenz.Zu Beginn seiner Designs steht bei Constantin Lau immer die Zeichnung und das Aquarell, das er später, nach vielen Korrekturen, natürlich elektronisch bearbeitet und weitergestaltet. „Vor einigen Jahren waren die Farbflächen in den Blumenmotiven flacher, nicht so lebendig wie heute“, beschreibt der Designer den Wandel der Bildsprache. Natürlich bietet gerade die Aquarelltechnik tolle Möglichkeiten, ein Motiv fließend und lebendig wirken zu lassen.

Und so ist sich Lau in seiner Art zu arbeiten über die Jahre hinweg treu geblieben. Diese Authentizität liegt seinen Motiven zugrunde und man spürt das in der Auseinandersetzung mit seinen Arbeiten. Der in Paris lebende Künstler inspiriert sich vor allem in der Natur, auf Reisen und während seiner Aufenthalte auf der Heimtextil. Hier könne er sich direkt mit seinen Kollegen austauschen und es enstünde ein kreativer Dialog, berichtet Lau. „Man muss die Trends und die Richtlinien kennen – aber man sollte seiner Handschrift treu bleiben“, sagt der Designer.

Die Arbeiten von Constantin Lau sind in Halle 4.2, Stand D 66 zu sehen.

 

Kerstin Böhning

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