Die Renaissance des Rollos

Teil 7: Die Neuheiten der Heimtextil

Neben dem Dauerbrenner Plissees und dem Megaseller Wabenplissees spielte sich auf der Heimtextil ein altbewährtes Sonnenschutzprodukt wieder mehr ins Rampenlicht: Das Rollo. Klassische Modelle bringen Dots, florale Motive, gerne auch im Dschungel-Look ans Fenster. Digitaldruck hält auch hier Einzug – und macht das persönliche Rollo möglich, abgestimmt auf das individuelle Ambiente. Verspannte Spring-Rollos sind mit formschönen Kassetten ausgestattet.

Schachbrett und Blockstreifen klingen langweilig? Sind es aber nicht, wenn sie als Scherli-Doppelrollo beim Justieren des Behangs immer wieder neue 3 D-Effekte ans Fenster zaubern. Das funktioniert genauso gut mit Kreisen, Wellen, Zickzackstreifen und Federn. Klares Trendthema bei Rollos: Motorisierte Varianten, die den Wunsch nach Komfort und Bequemlichkeit erfüllen. Inzwischen werden hier auch „Plug and Play“-Lösungen mit Akkubetrieb angeboten, die sich auch für Räume ohne eigene Stromzufuhr eignen.

Vielfaltig und vielfältig präsentieren sich Plissees. Blickfang sind sanfte Farbverläufe auf Weiß, Powder Pink mit schimmernden Glanzeffekten und Maxi-Plissees mit 32 cm Faltenbreite für große Fensterflächen. Bei breiten, frei verschiebbaren, gespannten Modellen verhindert eine Ausgleichsvorrichtung nach dem Druckstangen-Prinzip das Durchhängen der Profile. Damit können Anlagenbreiten bis 180 cm realisiert werden. Flächenvorhänge suchen mit einem ökologischen Ansatz neue Zugänge zum Verbraucher – entweder mit Cradle to Cradle-Zertifikat mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit argumentierend oder aus 50 % recyceltem Ozeanmüll hergestellt.

Auch wenn für die modernen, hochflexiblen Sonnenschutz-Produkte heute keine Glasfläche zu groß, zu klein oder zu ungewöhnlich geformt sein kann, gibt es doch immer mal wieder Ausnahmen. Die Lösung für diese Sonderfälle ist ein selbstklebender Stoff, der sich beliebig zuschneiden lässt.

Vorhangschienen bleiben schlicht, unaufdringlich, puristisch und modern, entweder unsichtbar in die Decke eingelassen oder mit einer dekorativen, wieder breiteren Blende versehen. Vorhangstangen passen sich in Farboberflächen und Optik an aktuelle Interieur-Trends an. Favorit ist derzeit satiniertes Aluminium, vor gebürstetem Edelstahl und gebürstetem Silber sowie Weiß matt – Hauptsache, matt. Die Endstücke verschmelzen mit der Stange und wirken in der Regel nur noch als Abschlusskappen.

Claudia Weidt

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