Architekt Herwig Spiegl fiebert neuen Eindrücken entgegen

Herwig Spiegl (c) Hertha HurnausIn Kooperation mit der Architekturzeitschrift AIT und dem Hotelverband IHA bietet die Heimtextil ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm für Architekten, Innenarchitekten, Designer und Hoteliers. Die Vorträge finden am 13. und 14. Januar 2016 im Saal Europa, Foyer Halle 4.0, statt. Wir haben mit einem der Referenten, Herwig Spiegl von AllesWirdGut Architektur in Wien, gesprochen und ihn gefragt, welche Bedeutung für ihn die Heimtextil hat.

 

Warum sind Sie Architekt geworden?
Wie so oft: eine Mischung aus Falschinformation, illusorischem Wunschdenken und jugendlichem Leichtsinn. Glücklicherweise bin ich ein offener und vor allem neugieriger Mensch und kann mich gerade für Neues und Überraschendes so richtig begeistern. So auch für das neue Bild des ‘Architekten’. Wer wissen möchte, was das neue Bild des Architekten ist, erfährt dies beim Vortrag.

Fassade oder Innenausbau – Gesicht oder Seele?
Spontan antworte ich ‘Fassade’. Die Fassaden von heute sind unglaublich komplexe Gebilde. Sie müssen eine Vielzahl an Bedürfnissen bedienen (Ästhetik, Energieeffizienz, Nutzerkomfort, Kosten), die einander manchmal gegenseitig ausschließen. Eine spannende Herausforderung. Nichts desto trotz interessiert uns bei AllesWirdGut der Raum als Solches. Wenn wir also nicht von ‘Innenausbau’ sprechen, sondern von der Planung von Räumen, dann ist die Fassade nur ein Teil des Ganzen.

Welche Bedeutung hat für Sie die Heimtextil?
Messen sind immer toll. Man trifft neue und alte Gesichter, man ist mal Zuhörer und nicht (nur) Vortragender, man flaniert und entscheidet selbst, wo man verweilen möchte. Ein bisschen wie ein Jahrmarkt für die ‘Großen’, voller toller neuer Eindrücke und Erfahrungen.

Das Vortragsprogramm Interior.Architecture.Hospitality finden Sie hier.

Kerstin Böhning

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