Blog der Heimtextil

Die traditionelle Herstellung von Wollfilz verbraucht extrem viel Wasser und Energie. Renske Vogel, Gründerin und Managing Partner von féline hat zusammen mit ihrem Vater eine neue Methode zur Filzherstellung entwickeln lassen: Das niederländische Unternehmen bietet akustischen Filz aus Wolle und PET und verzichtet im Produktionsprozess auf Wasser und die entsprechende Trocknung.

Wenn wir das Konzept der Nachhaltigkeit mit Ernsthaftigkeit verfolgen, dann kann man herkömmlich hergestellten Wollfilz nicht mehr mit gutem Gewissen einsetzen: Der Verbrauch von Wasser und Energie, die zum Trocknen der nassen Filze dann wieder gebraucht wird, ist viel zu hoch. Bei féline wird Filz, wahlweise aus Wolle oder PET, mit einer zweiseitigen Nadelmaschine produziert – ohne sichtbare Einstiche auf der Vorderseite des Materials. Dieser Filz kommt in verschiedenen Stärken zur – akustischen – Gestaltung von Räumen zum Einsatz. Architekten, Raum- und Objektausstatter sowie andere Kreative haben mit den féline-Filzen ein flexibel einsetzbares Material an der Hand. Als Wandbespannung kann es mit biologisch abbaubarem Kleber oder einer selbstklebenden Rückseite auch großflächig verarbeitet werden. „Unsere Kunden müssen uns einfach nur sagen, was sie brauchen. Wir können sehr individuell reagieren“, erklärt Renske Vogel. Auch eigene Farbwünsche können erfüllt werden. Das vorrätige Farbspektrum der féline-Filze ist allerdings schon sehr breit und spiegelt sowohl aktuelle Trendfarben wie dezente Grau- und Naturtöne. Mehr féline gibt es im Bereich Interior.Architecture.Hospitality in Halle 4.2, Stand C81.

Kerstin Böhning

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