Heimtextil zeigt neue Wege auf: „Theme Park“ und Trendprognose für 2015/2016 vorgestellt

Neues Trendkonzept, neue Themen und neue Präsentationsform: In zwei weltweit live übertragenen Talk-Runden haben die Verantwortlichen der Heimtextil heute die Inhalte des neuen „Theme Parks“ vorgestellt. Stellvertretend für den Heimtextil Trendtable, bestehend aus sechs internationalen Agenturen, präsentierte Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam das neue Großprojekt und skizzierte die Heimtextil Trends 2015/16.

Auch die Trendtable-Mitglieder Mayouri Sengchanh von Exalis/Carlin International und Felix Diener gaben eine Prognose für das textile Interior Design der kommenden Saison. Pressevertreter und Aussteller der Heimtextil erhielten rund vier ein halb Monate vor der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien einen ersten Einblick in die neuen Trendthemen.

„Experience“ lautet das übergreifende Heimtextil Trendthema für 2015/2016. „Für stimulierende, sensorische und interaktive Erfahrungen sind Textilien das perfekte Vehikel“, erklärte Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam im Rahmen der Konferenz auf dem Frankfurter Messegelände, bei der auch das neue Heimtextil Trendbuch vorgestellt wurde. „Sowohl im Buch als auch im ‚Theme Park‘ auf der Messe präsentieren wir eine Auswahl spektakulärer Projekte, die mit allen Sinnen erfahren werden können.“ Erstmals wurde das Trendbuch mit „interactive Print“-Elementen ausgestattet. Leser erhalten digitale Zusatzinformationen, indem sie markierte Bereiche im Buch scannen und dann als animierte Bilder auf dem Handy oder Tablet einsehen können. Zudem werden die Trendaussagen durch eine umfangreiche Webseite unterstützt. Unter www.heimtextil-theme-park.com können reichhaltige Hintergrundinformationen und Projektvorstellungen abgerufen werden.

Vier Design-Themen zeigen neue Wege auf
Das erste Kapitel im Buch dreht sich um soziale, politische, technologische und künstlerische Themen – Schlüsselthemen, die entscheidenden Einfluss auf Designer nehmen. Im zweiten Abschnitt behandelt es Strömungen, die das Interior Design und die Heimtextilien 2015 und darüber hinaus direkt beeinflussen. Dabei entwickelten die Trendexperten vier Design-Themen: „Sensory“, „Mixology“, „Discovery“ und „Memory“. Der dritte Teil des Buchs ist schließlich der Innovation im Bereich Farbe gewidmet und zeigt Farbwelten auf, die den vier Design-Themen zugeordnet werden.

Schwerpunktthemen Einzelhandel, Objektgeschäft, Technologie und Nachhaltigkeit
Intensiv beschäftigen sich der neue Heimtextil „Theme Park“ und seine Begleitmedien mit den Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels sowie der Objektausstattung und des Touristikbereichs. Die Themenblöcke „Retail“ und „Hospitality“ zeigen anschaulich Vorreiterprojekte auf und liefern Anregungen für neue Geschäftskonzepte. Darüber hinaus liegt der Fokus der Trendprognose auf den Bereichen Technologie und Nachhaltigkeit. In den Themenblöcken „Technology“ und „Sustainability“ kommt eine große Zahl junger Designer ins Spiel, die sich mit Mikrobiologie und Computerwissenschaft beschäftigen. Andere wiederum arbeiten an Projekten, bei denen es um Low-Tech-Handwerk, Recycling und Wiederverwertung geht.

Neuausrichtung des erfolgreichen Heimtextil-Trendkonzepts
Als weltweit größte Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien kommt der Heimtextil eine besondere Funktion als Trendbarometer und Maßeinheit für Qualitätstextilien mit Design und innovativer Funktionalität zu. Daher hat die Messe Frankfurt bereits 1991 den Heimtextil Trend ins Leben gerufen und ihn seitdem kontinuierlich ausgebaut. Jahr für Jahr erarbeitet ein international besetzter Trendtable die wichtigsten allgemeingültigen Strömungen und liefert Produktentwicklern, Kreativteams, Einrichtern und Designern wertvolle Orientierung sowie zuverlässige Trendaussagen. Zur Heimtextil 2015 entwickeln die Messe-Verantwortlichen ein neues, erweitertes Trendkonzept, den Heimtextil „Theme Park“. Konzeption und Umsetzung der Inszenierung auf der Messe, des begleitenden Buchs und der neuen Webseite übernimmt das Stijlinstituut Amsterdam.

Stefan Jakob

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