Im Einklang mit dem Wandel der Zeit

Wie Virtual und Augmented Reality die Architekturbranche beeinflussen.

Wer Einzigartiges erschaffen will, muss sich vor seinen Kunden auch als unentbehrlich erweisen. Architekten müssen sich daher rüsten, damit sie auch in Zukunft eine Rolle spielen.

Wir müssen uns der virtuellen Realität stellen!

Dass die Digitalisierung unseren privaten Alltag sowie unsere beruflichen Aufgaben seit Jahrzehnten neu in Frage stellt, ist unumstritten.

Ständig gibt es Updates und Neuerfindungen, Umstellungen und neu auftretende Leaks. So manch einem ist die Digitalisierung noch immer nicht geheuer.

Schuld daran ist aber zumeist Unwissen gepaart mit Angst. Angst davor, etwas falsch zu machen oder nicht zu verstehen. Gerade in Jobangelegenheiten darf der Stillstand nicht zur Gewohnheit werden! Digitale Entwicklung muss als Chance verstanden werden, um am Ball der Zeit zu bleiben und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Virtual-Reality-Experte Prof. Dr. Steinicke von der Universität Hamburg prognostiziert in einem Interview mit uns: “Bereits in wenigen Jahren wird die visuelle Darstellung der VR eine Qualität erreichen, so dass sich die virtuelle Welt nicht mehr von der realen Welt unterscheiden lassen wird.”

Jeder kann zum VR/AR-Architekten werden – Wirklich jeder?

Welch ein Spaß, eine App auszuprobieren, in der virtuelles Möbelrücken die Raumplanung unterstützt. Wozu noch einen Raumplaner engagieren und teures Geld zahlen, wenn es mit dem eigenen Tablet doch auch wunderbar für Laien funktioniert?!

Gehen wir einen Schritt weiter: Teure Grundstückspreise könnten ob ihrer traumhaften Lage in Zukunft umgangen werden, denn mit VR bietet sich auch der Kellerraum als Luxusdomizil an. Fenster mit paradiesischer Aussicht werden simpel projiziert, neuwertige Lampen zaubern die kalifornische Abendsonne in jedes Zimmer.

Der Architekt würde hierbei zur Gänze seiner Fähigkeiten beraubt werden. Daher muss seine Branche stets auf Vordermann sein, und seine unschätzbar wichtigen Kenntnisse einbringen, an die Herr Bauer und Frau Maier bei Hausbau, der Wohnraumgestaltung und folglich der Einrichtung wohl nicht dächten.

Neue Herausforderungen für Architekten

Joshua Burkert von Beyond Matter Studio sieht in einem von uns geführten Interview die Digitalisierung sogar als große Chance für Architekten. Die Ausführung von Projekten kann viel detaillierter und mit mehr Experimentierfreude vollzogen werden. Auch die virtuelle Objekt-Begehung erweckt einen realitätsnahen Eindruck für Kunden. So erschließen sich neue Aufgabengebiete für Planungsbüros und belassen diese Branche, bei anhaltendem, digitalen Engagement, in ihrer Unentbehrlichkeit auf ihrem Podest.

 

Architekten müssen sich rüsten, damit sie auch in Zukunft noch eine Rolle spielen.

FINEST INTERIOR AWARD

Über FINEST INTERIOR AWARD

Der FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.

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