Blog der Heimtextil

Flexibel durch die Krise: Immer mehr Mitgliedsunternehmen des Verbands der Deutschen Heimtextilien-Industrie (Heimtex), des Fachverbandes Matratzen-Industrie und des Verbandes innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS) reagieren auf die Corona-Pandemie und stellen ihre Fertigung ganz oder teilweise auf die Produktion von Mund-Nase-Masken oder ähnlichen Ausrüstungsgegenständen um. 

Der Shutdown in Deutschland sorgt für geschlossene Geschäfte, Kontaktverbot im öffentlichen Raum und einen beeinträchtigten Grenzverkehr – um nur einige der nie dagewesenen Herausforderungen zu nennen, denen sich die Textilindustrie derzeit stellen muss. Viele Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet und selbst florierende Unternehmen kommen ohne eigenes Verschulden in eine existenzgefährdende Lage. 

Umso erfreulicher ist es, dass die Mitglieder des Kompetenz-Zentrums Textil+Sonnenschutz kreativ auf die Krisensituation reagieren: Sie nutzen teils ihreProduktionskapazitäten nun für die Herstellung von Mund-Nase-Masken sowie weiteren Hygiene- und Schutzprodukten. Mit dieser Maßnahme stellen die Unternehmen nicht nur sicher, dass die Produktion und damit die Beschäftigung der Mitarbeiter zumindest teilweise weiterlaufen können. Sie leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Schließung der Lücke, die derzeit bei der Versorgung mit dringend zur Eindämmung der Pandemie benötigten Artikeln besteht. 

Im Kompetenz-Zentrum Textil+Sonnenschutz in Wuppertal haben sich der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie, der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz sowie der Fachverband Matratzen-Industrie zusammengeschlossen. Die Liste der Mitglieder, die in der Herstellung von Mund-Nase-Masken und ähnlichen Produkten aktiv sind, reicht von Alfred Apelt bis Wölfel & Co.

Headerfoto: ©iStock by Getty Images, Alexander Shelegov

Stefan Jakob

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