Mehr Wohngefühl mit Michael Michalsky

Metropolis by Michalsky Living – Michalsky

Metropolis by Michalsky Living – Michalsky

In der Modeszene hat sich Michael Michalsky längst einen Namen gemacht. „Ich wollte jetzt einfach den Lebensraum kreieren, in dem man meine Outfits trägt“, begründete er im Sommer 2012 den Schritt, auch im Interieur-Bereich aktiv zu werden. Für Polipol entwarf Michalsky Living seine erste Metropolis-Kollektion: Polstermöbel – clean und geradlinig, urban und komfortabel. Auch Teppiche entstanden inzwischen aus seiner Feder. Da war es nur naheliegend, nach Sitzmöbeln und Boden jetzt auch die Wand zu bespielen. Seit September gibt es nun Michalskys erste Tapetenkollektion, die A.S. Création deutschlandweit lanciert.

„Ich mag Tapeten. Sie beeinflussen und verschönern den ganzen Raum. Ein schönes Möbel bleibt immer ein Einzelstück. Eine tolle Tapete verbessert das Wohngefühl und die Raumsituation. Und man kann Tapeten anfassen. Wenn sie eine interessante Struktur haben, oder aus einem besonderen Material bestehen, streiche ich mit meiner Hand darüber und freue mich. Tapeten machen unser Zuhause wohnlicher“, so der Berliner Designer.

Metropolis by Michalsky Living – Michalsky

Metropolis by Michalsky Living – Michalsky

Wie die Sofakollektion, die erst kürzlich um drei neue Modelle ergänzt wurde, widmen sich auch die Tapeten dem Thema „Metropolis“ und tragen Städtenamen wie Palm Springs, Hong Kong, Las Vegas, London, Berlin und Honolulu. Entsprechend zeigen sich die Dessins von ihrer vielfältigen Seite. Sie reichen von plakativen, grafischen Mustern in markantem Schwarz-Weiß bis hin zu floralen Motiven in Limone oder Lavendel.

Für das Fotoshooting des Leitmotivs, das Michael Michalsky zusammen mit Kindern in städtischer Szenerie zeigt, hat er eine grau-violettfarbene Labyrinthmustertapete aus der „Berlin“-Gruppe ausgewählt.

Die Tapeten werden aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Denn längst hat Michael Michalsky mit einem außergewöhnlichen Besteck für Auerhahn auch den Schritt in Richtung Tableware gemacht. „Grundsätzlich wünsche ich mir, dass Michalsky Living eine komplette Range wird – dass man seine gesamte Wohnung mit der Marke einrichten kann. Für die Zukunft habe ich die Idee von einer Art Kaufhaus, in der dann die komplette Michalsky-Welt gezeigt werden kann. Der Interior-Bereich zählt dabei sicherlich zu den wichtigsten und wird von mir im Augenblick auch am stärksten vorangetrieben. Da werden Sie schon bald wieder von mir hören“, verrät Michael Michalsky.

Ein Kommentar
  1. Richard Hebstreit sagt:

    „Nun singt er auch noch!“ stimmt nicht. Für die „Sofafabrik“ Polipol entwarf Michael Michalsky nun endlich auch als Möbeldesigner eine „Sofalinie“ mit internationalen wohlklingenden Namen ausgestattet, wie: Berlin, Madrid, Melburne, Tokyo, New York, Rio und Shanghai. Gradlinig, funktional ausgewogen in Form und Funktion und auf Augenhöhe mit Brühl und Sippold oder zu Benz.

    Witzig und fast genial: Michael Michalsky definiert den Couchtisch zum Sofa Melburne oder Madrid als weichen Konversationstisch, weichen Knabbertisch oder weicher Zeitungsablage – eben kurz und einfach als gepolsterte Sitzbank. Wenn der bezogene Couchtisch kleckerresistent ist – warum nicht! Bisher hatte ich selber eine sauteure edelstahlbefußte Balmoralbasalttischplatte (eigenes Design), auf die ich meine müden Beine feierabendlich neben die Kekse platzierte, um das TV Programm entspannt im Liegen zu betrachten.

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