Neue Herausforderung für Architekten

Nur noch ein Raum und fertig?

Brauchen wir bereits morgen dank neuer Technologien nur noch einen Tisch in unseren vier Wänden? Die Digitalisierung von Alltagsgegenständen lässt uns mit immer weniger Dingen auskommen. So ist ein Projektor, der alles zum Display macht, keine Zukunftsmusik mehr. Das Leben wird dadurch einfacher – aber auch Ihres als Architekt?

Seit geraumer Zeit herrscht ein Trend Richtung Minimalismus. Es werden Besitztümer reduziert, einfacher gelebt und weniger konsumiert. Auch vor der Wohnraumplanung hat diese Entwicklung keinen Halt gemacht und neue Wohnideen wie Containerhäuser etablieren sich.

Weniger Raum zum Wohnen bedeutet zugleich weniger Gegenstände

Mittels der neuen Technologie von Augmented Reality ersetzt ein Gerät unzählige andere Gebrauchsgegenstände. Dadurch wird weniger Platz benötigt und die Raumplanung beschränkt sich auf das Notwendigste. Ein Projektor, der Bücherregale, ganze Wohnzimmerschränke, technische Geräte & Co. ersetzt, macht es möglich, auf noch kleinerem Raum zu leben. Was bedeutet dieser Trend für Sie als Architekt? Werden Sie in Zukunft nur noch einen Raum mit beispielsweise einem Tisch planen?

Erweiterte Realität benötigt wenig Raum und ein Umdenken in der Architektur

Gadgets wie der Android-Projektor „Sony Xperia Touch“, der mittels Infrarottechnik auf jede beliebige raue Oberfläche projiziert und wie ein Touchscreen verwendet wird, lässt auf einen Schlag viele Alltagsgegenstände obsolet sein.

 

Der Hobbykoch projiziert sein neues Rezept direkt auf seine Arbeitsfläche, ohne dass er mit seinen Mehlfingern die Seiten umblättern muss. Kinder projizieren ihre Lieblingsspiele auf den Boden und im Büro werden in Zukunft Notizen über eine interaktive Infotafel auf die Wand gebeamt – ist der Projektor ausgeschaltet, springt er an, sobald sich der Kollege dem Gerät nähert. Alles, was dafür notwendig ist, ist ein Tisch, eine Wand oder gar nur der Boden. Brauchen wir in Folge dessen auch weniger Raum zum Wohnen und reicht ein einfacher Container aus, der durch Augmented Reality von Laien selbst gestaltet wird?

Architekten müssen sich rüsten, damit sie auch in Zukunft noch eine Rolle spielen.

Besuchen Sie die nächste Heimtextil in Frankfurt am Main vom 9. bis 12. Januar 2018, auf der wir vom Finest Interior Award die große Frage stellen: “What’s real?”

Foto: Sony Mobile Communications Inc.

 

FINEST INTERIOR AWARDDer FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.
Der Award wird am Vortag der Heimtextil in Frankfurt verliehen. Während der Heimtextil gibt es im Foyer der Halle 4.0 einen Infostand mit einem Feature zu den Gewinnern.

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Über FINEST INTERIOR AWARD

Der FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.

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