Braucht man überhaupt noch Architekten?

Viele Aufgaben werden durch digitale Systeme ersetzt

Was passiert, wenn Kunden mittels Virtual Reality selbst zu Architekten ihrer eigenen vier Wände werden? Muss das Berufsbild Architekt neu gedacht werden?

Digitalisierung als Gefahr für Architekten?
Kunden werden schneller als gedacht ihre eigenen Wohnräume mittels Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) individuell verändern und auch selbst planen können. Und das in Zukunft bestimmt auch ohne großartige fachliche Kenntnisse im Bereich der Architektur und Raumplanung. Somit stehen Architekten, Interior Designer und feine Ausstatter vor einer großen Herausforderung und fragen sich: Wie bleibe ich am Ball der Zeit?

Den Kunden dort abholen, wo er sich befindet!
Für Sie als Architekt kann diese revolutionäre Entwicklung jedoch eine große Bereicherung im Berufsalltag sein. Warum, denken Sie sich jetzt? Bereits vor der Fertigstellung eines Objekts kann der zukünftige Besitzer mit einer VR-Brille durch das von Ihnen geplante Haus gehen, es wahrnehmen und begutachten. Für Sie kann dieser Umstand zu einer großen Arbeitserleichterung führen, indem Sie dem Kunden realitätsnah das vorläufig fertiggestellte Bauobjekt darstellen können: Der Hausbesitzer in spe sieht mittels der innovativen VR-Technologie, wie das gelbe Ledersofa mit dem edlen Steinboden im Kontext mit der Raumgröße und dem Lichteinfall durch die große Fensterfront auf ihn wirkt. Und Sie sehen das zufriedene Gesicht Ihres Kunden schon vor dem ersten Betreten des gebauten Hauses.

Bessere Kommunikation zwischen Profi und Laie
Kämpfen Sie auch immer wieder mit Planungsmissverständnissen und Kommunikationsfehlern, die auf unterschiedliche Sichtweisen zwischen Experten und Laien zurückzuführen sind? Diese Missverständnisse können mittels einer VR-Objektbegehung stark reduziert und die daraus entstehenden zusätzlichen Kosten für Bauänderungen verhindert werden. So ganz nebenbei schonen Sie auch Ihre Nerven! Es ist eine große Erleichterung für Sie als Profi hinsichtlich einer effektiven Zusammenarbeit mit Kunden, die sich das fertiggestellte Objekt inklusive Innenausstattung oft nicht vorstellen können.

Veränderung als Chance
Wussten Sie, dass es bereits Firmen gibt, die die VR-Technologien für den Architekturmarkt aufbereiten: CAD-Zeichnungen werden in eine zentrale 3D-Gebäudedatenmodellierung, das Building Information Modeling (BIM), übertragen. Diese BIM-Daten werden für VR umgewandelt, unter der Nutzung von Plattformen wie z. B. Autodesk LIVE, damit wichtige Gebäudedaten nicht verloren gehen, wie es bei anderen Gaming-Systemen der Fall sein kann. Eine solche innovative Entwicklung bringt nicht nur einen komplett neuen Standard in Ihren Arbeitsalltag, sondern kann auch als Chance, um ganz vorne dabei zu sein, begriffen werden.

Summa summarum: Architekten müssen sich rüsten, damit sie auch in Zukunft noch eine Rolle spielen.

Besuchen Sie die nächste Heimtextil-Messe in Frankfurt am Main vom 9. bis 12. Januar 2018 auf der wir vom Finest Interior Award die große Frage stellen: “Whats real?

PS: Bewerben Sie sich für den Finest Interior Award Contract! Die Einreichungsfrist für bis zu drei Projekte wurde bis zum 29. September 2017 verlängert!

Foto: fizkes / Shutterstock

 

FINEST INTERIOR AWARDDer FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.
Der Award wird am Vortag der Heimtextil in Frankfurt verliehen. Während der Heimtextil gibt es im Foyer der Halle 4.0 einen Infostand mit einem Feature zu den Gewinnern.

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Über FINEST INTERIOR AWARD

Der FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.

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