Blog der Heimtextil

Stress, Angst und Schlafstörungen, psychophysische Störungen wie ADHD, Down-Syndrom, Asperger-Syndrom oder Autismus werden in Schweden schon seit vielen Jahren unter anderem mit dem Einsatz von sechs bis 12 Kilo schweren Therapiedecken behandelt. Cura of Sweden stellt seine Schwergewichte für Bett und Sofa erstmals auf der Heimtextil vor.

Schlafexperte Christian Benedict und Johan Andersson auf dem
Cura-Stand der Heimtextil 2020

„Früher bekamen die Menschen mit entsprechenden Symptomen eine Decke mit Metallstäben auf Rezept verpasst“, erzählt Johan Andersson, Inhaber und Geschäftsführer von Cura of Sweden. Das half zwar auch, aber die Decken waren einfach nicht sehr komfortabel und eher unhygienisch. Mit seinen Gewichtsdecken hat Johan Andersson nun ein Produkt lanciert, unter dem man sich wohlig und liebevoll umarmt fühlt. „Das ist auch der tiefere Sinn dieser Decken“, erklärt Johan Andersson. Er erinnert daran, dass die Felle und Leder unserer Vorfahren ja auch schon ein ordentliches Gewicht hatten. Dieses Gefühl der Umarmung kann die Rezeptoren auf der Haut so stimulieren, dass Hormone wie Oxytocin, Serotonin oder das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet werden. Cura of Sweden arbeitet mit diversen Schlaf- und Gesundheitsexperten zusammen und möchte mit seinen Gewichtsdecken einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leisten. Viele Nutzer berichteten davon, dass sie unter den Gewichtsdecken sogar so gut einschliefen, dass sie chemische Schlafmittel reduzieren oder ganz weglassen könnten. Das Gewicht in den Decken stammt von winzigen Glasperlen, die in das Gewebe eingelassen sind. Man empfiehlt, etwa 10% des eigenen Körpergewichts für die Decke zu wählen. Untersuchungen beweisen, dass es dem Körper unter dem angenehmen Druck der Gewichtsdecken schneller und länger gelingt, in der Tiefschlafphase zu sein. Lernen Sie Johan Andersson und Cura of Sweden in Halle 11.0, Stand A71 kennen.

Kerstin Böhning

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