Blog der Heimtextil

Aufräumen, aufwerten und nachhaltig beeindrucken: So lässt sich der neue Auftritt von Adam Matheis für seine Marke schlafgut auf den Punkt bringen. Bereits zur Heimtextil sorgte der Auftritt für Furore, ab Juli wird das innovative POS-Konzept für Spannbettlaken nach und nach in den Handel gebracht.

Das heißt konkret: Weg vom Einheitsbrei der Produktnamen in Fachtermini, weg von komplizierten Größenschlüsseln, weg von inhaltlich überladenen Produktverpackungen in Polybeuteln – hin zu einem kundenorientierten Produktportfolio und einer zeitgemäßen Präsentation, die auch jüngere Zielgruppen anspricht. Der puristische Auftritt basiert auf einem ausgeklügelten Konzept.

Erstens: Aufräumen. Die Vereinfachung des Produktportfolios dient der besseren Orientierung für den Endkunden auch ohne Beratung am POS. Es gibt den einfach verständlichen Größenschlüssel „S, M, L, XL“, der schon längst aus der Oberbekleidungsbranche bekannt ist, und nur noch vier Produkt-­Kategorien umfasst: „Casual“, „Pure“, ­„Premium“ – von günstig bis luxuriös – sowie „Plus“, die Kategorie für alle Specials, wie z. B. Topper- und Boxspring-Spannbettlaken oder extra-flauschige Winter-Qualitäten.

Zweitens: Aufwerten. Die Qualität der Markenkommunikation wird der Qualität der Produkte angepasst. Von Verpackungs- über Kommunikationsdesign bis hin zur Produkt-Präsentation am POS erstrahlt alles in einem neuen hochwertigen Look. Das innovative Regalsystem sticht nicht nur optisch ins Auge. Die kompakte Anordnung ermöglicht ein besonders hohes Fassungsvermögen. Das flexible System kann darüber hinaus den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Und Infopanelen erklären dem Kunden das „schlafgut“-Produktangebot. On Top kann ein verschiebbarer Bildschirm integriert werden, der die Ladenfläche digital erweitert, ohne Staufläche zu verlieren.

Drittens: Nachhaltigkeit. Der Bio-Baumwollanteil des Sortiments beträgt 100 Prozent. Zudem überrascht die Ware mit origineller Zero Waste-Verpackung, die ausschließlich aus Rest- und Altpapier hergestellt wird. Die Produktion kommt mit minimalem Wasserverbrauch aus und erzeugt weder Abfall- noch Giftstoffe. Die Verpackung kann recycelt, kompostiert oder an das Unternehmen zurückgeschickt werden.

„Als Marktführer präsentieren wir mit unserer Marken- und Fachkompetenz unseren Händlern eine fertige Lösung für deren Probleme“, so Max Mödinger, Enkel des Markengründers, der sich im Unternehmen mit „innovativen Konzepten und disruptiven Zukunftsvisionen“ beschäftigt. „Händler fragen sich, wie sie Kunden zurück in das Fachgeschäft holen bzw. halten können. Unsere Art der Produktverpackung und -präsentation am POS ist der ‚stille Verkäufer‘, der das fehlende Flächenpersonal ersetzt“, erklärt Mödinger weiter. Was in anderen Branchen gang und gäbe ist, fehlt laut Mödinger im Heimtextilbereich komplett. „Der digitale Wandel hat schon längst begonnen. Für unsere Branche ist es an der Zeit aufzuwachen und ganzheitliche Konzepte zu entwickeln.“

Rita Breer

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