Soho House in Berlin

Soho House in Berlin

Soho House in Berlin

Soho House Berlin, Dependance des legendären Clubs in London, ist das einzige deutsche Hotel, das es auf die ‚Condé Nast Traveller Hot List 2011‘ geschafft hat. Das denkmalgeschützte Gebäude im späten Bauhaus-Stil ist ein Haus mit Geschichte. Einst nutzte die Kommunistische Partei die Räumlichkeiten und zog mit ihren Büros ein. Heutzutage befinden sich darin ein exklusiver Private Member Club sowie ein extravagantes Hotel mit 40 Zimmern.

 

Unverputztes Mauerwerk und gemütliches Interieur

Unverputztes Mauerwerk und gemütliches Interieur

Die Dependance des legendären Londoner Clubs ‚Soho House‘ steht kurz nach ihrer Eröffnung im Mai 2010 nun als einziges deutsches Hotel auf der ‚15th Annual Condé Nast Traveller Hot List‘ – einer Kompilation der coolsten neuen Hotels weltweit.

 

 

 

 

Mix von Materialien, Farben und Mustern

Mix von Materialien, Farben und Mustern

In der Gesamtheit des Innern trifft der Gast auf den Gegensatz von ‚Grit and Glamour‘. Susie Atkinson, britische Innendesignerin, die dieses Motto umsetzte, erklärt: “Soho House Berlin war ein etwas anderes Projekt, weil wir ziemlich viele der natürlichen Strukturen des Gebäudes mit eingebracht haben.“ Entsprechend dieser Aussage gehören unverputztes Mauerwerk, sichtbarer Beton und freigelegte Holzbalken zu den dekorative Bestandteilen. Dem stellt Atkinson eine gehörige Portion Glanz in Form einer edlen Inneneinrichtung entgegen. Sie sagt: “Ich wollte etwas Glamour in dieses Projekt hineinbringen, und das entsprach weitestgehend auch den mir gegebenen Vorgaben.“

 

Alle Suiten verfügen über freistehende Badewannen

Alle Suiten verfügen über freistehende Badewannen

Wichtiger Aspekt sind hierbei die Stoffe, die Atkinson unter anderem für die Sofa- und Sesselbezüge sowie die Vorhänge auswählte. Auf diese Weise verlieh die Innendesignerin, die natürliche Stoffe mit Texturen liebt, Soho House das gewisse glamouröse Etwas. Sie entschied sich für viel Farbe und gezielt eingesetzte geblümte Stoffe, viele davon inspiriert von Dorothy Draper – amerikanischer Innendesignerin der 40er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

 

Privates Kino im Soho House

Privates Kino im Soho House

„Wir haben das Gefühl der 40er und 50er Jahre nach Berlin geholt“, erklärt Atkinson, die in der Umsetzung dafür englischen Chintz und geblümte Stoffe von Jean Monro einsetzte. „Ich habe die Stoffe anders einfärben lassen, so dass sie einen schwarzen Hintergrund bekamen. Das gab ihnen einen eher zeitgenössischen Touch und passt zu der Zweckmäßigkeit kommerzieller Räume.“

 

Die hauseigene Library im Soho House

Die hauseigene Library im Soho House

Diese Stoffe sind vor allem in den Zimmern sowie dem Spa- und Fitnessbereich zu finden. Im Club, in der Library sowie im hauseigenen Kino herrscht eher stark strukturierter Samt in warmem Braun, dunkelblau und einem satten Rot vor. Im Politbüro hingegen, dem Raum, der für Hochzeiten und Partys gemietet werden kann, steht Leder im Vordergrund. Dazu Atkinson: “Wir haben viele Stühle und Polstermöbel mit Leder bezogen, da sich das weniger abnutzt. Wir müssen praktisch denken, und Leder funktioniert gut unter diesen Umständen und wird mit der Zeit immer schöner.“
Bildquellen:
Bild 1,2,3, 4 und 5 © Soho House Berlin

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*