Stellan of Iceland: Isländische Eiderdaunen Duvets

Gibt es eine Steigerung von zart? Extra zart? Federzart? Nein, klingt alles nicht weich genug. Es gibt nur eine Bezeichnung für diese Dimension – und sie lautet: eiderentendaunenzart. Die isländische Eiderdaunen Manufaktur Stellan of Iceland präsentiert Duvets aus diesen unbeschreiblich weichen Eiderdaunen. Das Unternehmen hat genau zwei Produkte mit auf die Messe gebracht: eine Sommerdecke – ihre Füllung wiegt etwa 400 Gramm und eine Winterdecke, deren Füllung etwas mehr als 800 Gramm wiegt. Erhältlich im Baumwoll- oder Seideninlett. Die Brüder Ragnar Ludvik und Axel Runarsson haben das Geschäft mit den Eiderdaunen von ihrer Tante Stella übernommen. Daher stammt auch der Firmenname.

Insgesamt ist die Familie der Brüder allerdings schon seit 1927 in der Bearbeitung der edelsten aller Daunen aktiv. Neu ist die Tatsache, dass Axel und Ragnar Ludvik jetzt nicht mehr nur den Rohstoff sondern die beiden fertigen Duvet-Varianten in verschiedenen Größen verkaufen. Jede einzelne Decke wird mit einem staatlichen Qualitäts- und Ursprungs-Zertifikat versehen: Während das Inlett mit den Daunen gefüllt wird, ist ein Sachverständiger vor Ort, der den Vorgang kontrolliert. So können Stellan-Kunden sicher sein, dass tatsächlich 100 % isländische Eiderdaunen im Duvet stecken.

Die Eiderenten sind in den Küstenregionen der Nordmeere, in Skandinavien und dort vor allem in Island zuhause. Es gibt auch Populationen in Schleswig-Holstein. Mit dem Einbringen des kostbaren Rohstoffes ist der Schutz der Tiere verbunden. Die Brüder Runarsson berichten, dass die Tiere vor den Menschen in Island keine Angst haben, weil von ihnen keine Gefahr ausgeht. Die „Ernte“ der Daunen erfolgt im Mai und Juni, wenn die Eiderenten ihre Eier ausgebrütet haben. Wenn Sie noch brüten, bekommen sie für ihre Daunen ein weiches und warmes Ersatzmaterial im Tausch. Den Enten wird im gesamten Prozess nicht eine Feder gekrümmt.

Insgesamt produzierten die Bauern auf Island im Jahr eine Menge von zirka 3000 Kilogramm Eiderdaunen berichten die Brüder. Und so ist die Menge der Duvets, die von Stellan kommen kann eben auch begrenzt. Damit stellt sich für die Brüder eine natürliche Verknappungs-Situation ein: mehr gibt es eben nicht und das hat seinen Preis. Für ein Duvet zahlt man je nach Größe mehrere Tausend Euro.

Davon lohnt sich bestimmt jeder Cent, denn eine solche Decke ist eine Investition fürs – schöne – Leben.

Zu sehen und zu fühlen in Halle 8.0, Stand A 57.

 

Kerstin Böhning

 

 

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