Vom Einzelnen zur Einheit: Ausstellung zeigt Wandteppiche von Noa Eshkol

Noa Eshkol, Sunset at Edom Mountains , 1989, Copyright: Courtesy the Noa Eshkol Foundation for Movement Notation, Holon, Israel and neugerriemschneider, Berlin

Noa Eshkol, Sunset at Edom Mountains , 1989, Copyright: Courtesy the Noa Eshkol Foundation for Movement Notation, Holon, Israel and neugerriemschneider, Berlin

Sie ist vor allem als Tänzerin bekannt, als Mitentwicklerin des Zeichensystems Movement Notation. Doch Noa Eshkol (1924 bis 2007) bewegte die Welt auch durch ihre Wandteppiche. Die Opelvillen in Rüsselsheim zeigen während der Heimtextil ihre ganz besondere Kollektion.

Denn direkt nach dem Kom-Kippur-Krieg begann die israelische Künstlerin, aus gefundenen und gesammelten Stoffresten Teppiche zu kreieren – und das ohne die Stofffetzen zu verändern. Dabei entstanden spontane und farbenfrohe Tapisserien aus unterschiedlichen Formen und Farben. Die Materialen stammen aus allen Teilen Israels und erzählen so auch die Geschichte eines vielschichtigen Landes.

Vom November 2013 bis März 2014 werden in der Ausstellung die Wall Carpets von Eshkol präsentiert. Mit der S-Bahn erreicht man innerhalb von 40 Minuten die Opelvillen und kann so einen erfolgreichen Messetag entspannt ausklingen lassen. Mehr Informationen gibt es unter http://www.opelvillen.de, weitere Wall Carpets zeigt die offizielle Homepage der Movement Notation: http://www.ewmncenter.com/133376/Rugs. Wer zudem mehr über israelisches Textildesign wissen möchte, dem sei der Stand der „Israel Textile and Fashion Association“ in der Halle 4.2 ans Herz gelegt.

Marc Chalupsky

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