Was eine gute Bettdecke ausmacht

2013_Heimtextil

Gesundheitsfördernde, innovative Bettwaren sind auf der Heimtextil in der Halle 8 zu sehen.

Im Sommer leicht und luftig, im Winter kuschelig warm. So muss die perfekte Decke sein. Das sagt sich so leicht dahin, doch manch einer verzweifelt in der Vielfalt auf der Suche nach der für ihn persönlich passenden Decke. Ein Bett ist wie ein Nest, in das man sich alltäglich zurückzieht. Hier muss alles stimmen, damit man den Schlaf als Genuss erlebt. Schlaf ist Lifestyle – und heutzutage lässt er sich so individuell wie nie zuvor  gestalten. Einen Überblick in Sachen gesundheitsfördernder, innovativer Bettwaren liefert zur Heimtextil die Halle 8, die 2014 die beste Buchung seit Jahren erfährt.

Was macht eine gute Decke aus? Was will der Kunde und wie spricht man ihn am besten an? Sind Naturfasern das Optimum oder doch Wolle, Seide oder Kunstfasern? Ist die Daunendecke noch immer das höchste der Gefühle oder sind die Menschen schon zu verunsichert, weil sie dem Verhältnis Federn – Daunen nicht trauen oder befürchten, das Material könnte aus Lebendrupfung stammen? Man darf vor allem die letzten Punkte nicht unterschätzen. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Ökologie, Tierschutz wächst rasant. Das ist eine höchst positive Entwicklung, doch sie stellt auch neue Herausforderungen an Industrie und Handel.

Der Kunde weiß längst, dass nicht überall Innovation drin ist, wo Innovation draufsteht. Aus Umfragen wissen wir, dass die Menschen gerade bei der Ausstattung ihrer Intimsphäre (deren Zentrum das Schlafzimmer ist) zum Konservativen neigen, auf der sicheren Seite sein wollen. Klar: Im Bett möchte man sich geborgen fühlen. Wie geborgen fühlt man sich unter einer Decke, die zwar urgemütlich und kuschelig ist, die aber einen faden Beigeschmack hinterlässt, weil man nicht weiß, woher die Rohstoffe stammen? Der Kunde will dem Produkt vertrauen können, dafür braucht er maximale Transparenz. Und er braucht ehrliche Unterstützung. Vielleicht schwitzt er und sucht daher eine leichte Decke auch für den Winter. Oder hat er bislang unter dem für ihn falschen Material geschlafen? Die noch recht junge Idee, Wärmegruppen einzuteilen, ist ein guter und ausbaufähiger Ansatz. Doch dazu gehört auch umfassenderes Wissen zum Thema Schlafklima. Was bringt eine atmungsaktive, lockere Decke, wenn die Matratze hermetisch ist oder das Schlafzimmer schlecht belüftet.

Auf das Gesamtpaket kommt es an und auf die Orchestrierung der einzelnen Elemente. Je selbstbewusster der Endkunde ist, desto besser werden die Produkte. Und desto besser die Zufriedenheit auf allen Seiten. Nur wenn ich munter und ausgeschlafen bin, mich in der Nacht rundum wohlfühle und am Morgen völlig entspannt bin, weiß ich, dass ich die richtige Wahl getroffen und die für mich perfekte Decke gefunden habe.

Gerrit Wustmann
www.schlafkampagne.de

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