Was ist Virtual Reality…

…und welche Einsatzbereiche gibt es?

Der FINEST INTERIOR AWARD beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Herausforderung des Spannungsbogen verschiedener Realitäten. Damit wir alle ein grundsätzliches Bild der Thematik haben, beleuchten wir in diesem Beitrag die Begriffsdefinition, Ist-Situation und künftige Möglichkeiten von Virtual Reality.

Was bedeutet Virtual Reality?
“Virtual”, zu Deutsch “virtuell”, bedeutet “nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend”. Erstmals aufgetaucht ist der Begriff Virtual Reality in einem 1982 erschienenen Science-Fiction-Roman von Damien Broderick.

Wie funktioniert Virtual Reality?
Bei Virtual Reality, oder auch VR, wird die gesamte Umgebung durch Virtualisierung ersetzt. Durch sogenannte Immersion (das Eintauchen in eine neue Welt) wird man als User in die virtuelle Welt mit simulierten Menschen und Objekten eingebettet.

Bekanntestes Ausgabegerät ist das HMD (Head Mounted Display) – dieses wurde bereits 1968 von Google-Mitarbeitern entwickelt. 2016 wurde die VR-Brille Oculus Rift vorgestellt. Weiters gibt es auf dem deutschen Markt seit 2015 die ersten 360-Grad-Kameras zu kaufen.

Mit mindestens 25 Bildern pro Sekunde (getrennt für linkes und rechtes Auge) baut eine speziell entwickelte Software die virtuelle Welt in Echtzeit auf. Für Fahrsimulationen werden hingegen mindestens 60 Bilder pro Sekunde benötigt um Übelkeit zu vermeiden.

Interagiert wird in der VR mit Eingabegeräten wie der 3D-Maus oder einem Datenhandschuh. 360-Grad-Videos, wie es sie auf Youtube bereits gibt, betrachtet man simpel mit der neuesten Browserversion durch Bewegen der Maus.

Einsatzbereiche von Virtual Reality
Durch VR-Brillen wurde im Gaming-Bereich ein Meilenstein gesetzt, wer allerdings ein namhaftes Produkt haben will, muss zur Zeit noch tief in die Taschen greifen. Einzug hält die virtuelle Realität auch in der Planung, Präsentation sowie Ausbildung. In der Architektur spiegelt sich VR in der Landschaftsdarstellungen wider: So kann bei Präsentationen der Verlauf des Schattenfalls getreu der Tages- und Jahreszeit wiedergegeben werden. Ebenso wird die bebaute Umgebung realitätsgetreu dargestellt.

Was ist in Zukunft möglich?
Für Shopping-Begeisterte könnte Virtual Reality in Zukunft das Aus für lästiges Anprobieren in der Umkleide bedeuten: Laut Umfragen in Deutschland wünscht sich ein Großteil virtuelle Showrooms mit Zusatzinformationen über die ausgewählten Produkte. Bis zur Umsetzung für den privaten Bereich ist es nur noch ein kleiner Schritt. Ein Zeitersparnis für Businessleute sowie Familien.

Architekten schütteln den antiken Staub von ihrem Berufsbild und scheuen sich nicht vor der Virtualisierung. Nie konnte man sich als Bauherr so spezifisch in sein Projekt hineinfühlen, wie heute durch die Virtuelle Realität. Ausschlaggebend ist auch das ausgeprägte Vertrauen – satte 74,2% – das der Berufsgruppe des Architekten entgegengebracht wird*.

Bei einigen Zukunftsideen ist die Grenze zu Augmented Reality fließend. Wir haben bereits letzte Woche aufgezeigt, worum es sich bei dieser verwandten Technologie handelt.

Quelle: SPIEGEL ONLINE / GfK Verein, GfK Trust in Professions 2014, © Statista 2017

 

FINEST INTERIOR AWARDDer FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.
Der Award wird am Vortag der Heimtextil in Frankfurt verliehen. Während der Heimtextil gibt es im Foyer der Halle 4.0 einen Infostand mit einem Feature zu den Gewinnern.

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Der FINEST INTERIOR AWARD wurde kreiert um die Arbeit von Architekten, Innenarchitekten und feinen Ausstattern zu ehren. Er will dem wachsenden Bedürfnis nach individueller, professioneller Objekteinrichtung Rechnung tragen. Der diesjährige kommunikative Themen-Schwerpunkt des FINEST INTERIOR AWARD ist die Digitalisierung der Realität. Wie wirken sich Virtual Reality und Augmented Reality auf Architektur, Innenarchitektur und Raumausstattung aus? Welche Veränderungen des Berufsbildes sind damit verbunden? Und was haben Konsumenten eigentlich davon? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der FINEST INTEROR AWARD in seinen Gastkommentaren unter dem Motto „What’s real?“ nach.

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