Blog der Heimtextil

Es herrscht Aufbruch in der Pflegebranche. Vorbei die Zeiten, als Senioren in sterilen Zimmern ihre Tage verbringen mussten. Positive Beispiele wie das Haus Limone von Vita Tertia in Offenburg zeigen, dass es auch anders geht. Heimtextilien spielen dabei eine große Rolle.

„Wir arbeiten hier als erstes Pflegeheim Deutschlands nach dem französischen Konzept der Humanitude, der zuwendungsorientierten Pflege“, erzählt Sandra Greiner, Leiterin des Haus Limone. Der von Yves Gineste und Rosette Mariscotti entwickelte Ansatz erfreut sich in Frankreich und französischsprachigen Ländern großer Beliebtheit, ist in Deutschland jedoch leider noch relativ unbekannt. Grundlage des Konzepts ist die Philosophie, dass der Mensch die Beziehung zu anderen Menschen braucht, um sich selbst als Mensch erfahren zu können. Entsprechend steht die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehung im Vordergrund, ausgedrückt durch die Art mit jemandem zu sprechen, jemanden anzusehen und zu berühren.

Die Einrichtung des Hauses unterstützt diesen Pflegeansatz, der helle freundliche Zimmer und Begegnungsräume beinhaltet. Die Leitidee war es, einen Ort mit familiärer Atmosphäre zu schaffen, an dem sich ältere Menschen wohlfühlen. Um das Haus kleingliedriger zu gestalten, sind die 45 Einzelzimmer in drei Wohnbereiche mit je 15 Zimmern unterteilt: Arta, Deia und Inca, benannt nach drei kleinen Orten auf Mallorca. Ein jeweils in sich abgestimmtes Farbkonzept unterscheidet die einzelnen Bereiche.

Auch Textilien in frischen Farben wie Vorhänge und Bezugsstoffe tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei. Die Entscheidung fiel auf besonders strapazierfähige und flammhemmende Stoffe von drapilux, die darüber hinaus über weitere Zusatzfunktionen wie eine luftreinigende Wirkung (drapilux air), antibakterielle (drapilux bioaktiv) oder akustische (drapilux akustik) Effekte verfügen und somit den besonderen Anforderungen eines Pflegeheims gerecht werden. 

Die Reaktionen der Bewohner und Besucher zeigen, dass die Leitidee erfolgreich umgesetzt wurde. „Das Erste, was die meisten sagen, ist, dass es gar nicht aussähe wie in einem Pflegeheim, sondern viel mehr wie in einem Hotel“, freut sich Sandra Greiner.

Rita Breer

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